Regelungen des Yachthafens Delphia Yachts - gültig ab dem 01.04.2013:

 

Einführung:

1. Der Yachthafen Delphia Yachts nimmt nur Yachten, die die Rumpflänge von bis zu 18 m und Tiefgänge von bis zu 3 m nicht überschreiten, an.

2. Die Yachten, die sich in dem Yachtbecken aufhalten, sind verpflichtet, den Leiter des Yachthafens vor jeder Abfahrt und auch Einfahrt per Telefon zu benachrichtigen oder auch direkt das Hafenamt.

3. Jeder Stapellauf oder jede Überwinterung der Yacht bedarf der Zustimmung des Leiters des Yachthafens.

 

Aufenhalt im Yachthafen:

4. Die Überfahrt von den Fahrzeugkränen mit der Tragfähigkeit bis zu 60 Tonnen ist gestattet.

5. Der Aufenthaltplatz der Yacht wird durch den Leiter des Yachthafens bestimmt.

6. Die Plätze, die den Yachten zugeteilt werden, sind keine festen Plätze. Im Fall der Notwendigkeit ist die Besatzung verpflichtet im Auftrag der Leitungskräfte des Yachthafens, die Yacht auf einen anderen Pltz zum Festmachen zu verstellen.

7. Wird kein Kontakt mit dem Eigentümer (oder auch der Besatzung) angeknüpft oder die Änderung des Aufenhaltsplatzes nicht vorgenommen, ist der Leiter des Yachthafens berechtigt die Yacht selbst an einen anderen Platz festzumachen.

8. Auf Aufforderung des Leiters ist der Kapitän der Yacht verpflichtet die Unterlagen der Yacht und der Besatzung vorzulegen.

9. Alle Formalitäten, die mit dem Aufenthalt der Yachten im Yachthafen (inkl. der Gebühren) verbunden sind, müssen unverzüglich nach dem Festmachen im Büro des Yachhafens gemeldet bzw. erledigt werden.

 

Gebühren:

10. Die Aufenthaltgebühren sind durch das Preisverzeichnis für das bestimmte Segelsaison festgesetzt.

11. Die Gebühren für die Aufenthaltsplätze im Yachthafen werden im Voraus für die deklarierte Aufenthaltszeit bar bezahlt. Die Zahlung für den Aufenthalt kann per Überweisung nur mit Zustimmung der Leitung des Yachthafens geleistet werden.

12. Falls sich der Aufentalt der Yacht verlängert, ist der Eigentümer oder auch die Besatzung verpflichtet unverzüglich die Zuzahlung für die zusätzlichen Tagen zu leisten.

13. Die Yacht, die die Gebühr nicht zahlt oder die Vorlegung oder Unterschreibung der entsprechenden Unterlagen ablehnt, wird durch die Leitung der Yachthafens (im Bedarfsfall in Anwesenheit der Polizei, Seeaufsicht oder des Vertreters des Hafenamtes) aufgefordert diesen sofort zu verlassen. Gleichzeitig wird durch die Leitung die Eintragung in das Register der zahlungsunfähigen Schuldner im Landesgerichtsregister beantragt, wenn der Betreffende mit den Gebühren in Verzögerung steht.

14. Die Yacht, die ihre Ausreise aus dem Hafen nicht meldet, muss damit rechnen, dass die Gebühren weiterhin anfallen werden.

 

Sicherheit:

15. Yachten mit Motorantrieb sind verpflichtet sich im Hafen mit der minimal Geschwindigkeit zu bewegen.

16. Es ist verboten Manöverübungen auf dem Gebiet der Gewässer des Yachthafens ohne Zustimmung der Leitung durchzuführen.

17. Alle Tätigkeiten, die die Verschmutzung der natürlichen Umwelt beeinflussen oder anderer Gefährdung, sei es gegenüber Menschen oder zum Beispiel Tieren, hervorrufen könnten, sind verboten. Hierzu zählen insbesondere:

a) Herauswerfen von irgendwelchen Abfällen von Bord der Yacht. Abfälle sollen in geschlossenen Foliensäcken der Abfallsortierstelle übergeben werden;

b) Überfließen von Antriebsölen, Benzin, und Verwendung der chemischen Substanzen ohne darauf zu achten, dass die Verschmutzungen in die Umwelt eindringen können;

c) Durchführung aller Reparaturarbeiten an den Yachten, die sich im Wasser oder am Kai befinden, ohne Zustimmung der Leitung des Yachthafens;

d) Schleppen der Anker;

e) Verwendung von lauten Tonsignalen;

f) Führung von Handel und Erwerbstätigkeit auf dem Gebiet der Brücken, Wellenbrecher, Kais ohne vorheriger Zustimmung der Leitung des Yachthafens;

g) Springen ins Wasser und Schwimmen im Bereich des Yachtbeckens;

h) Angeln von Wellenbrechern, Kais und Brücken.

18. Es ist verboten, die Brücken zu sperren oder zu versperren. Ebenfalls ist es verboten Situationen hervorzurufen, die für Menschen oder Yachten gefährlich werden könnten.

19. Die Besatzungen der Yachten sind verpflichtet, die Brandschutzvorschriften einzuhalten.

20. Für die Schäden, die an den Yachten, an ihrer Ausstattung oder an dem Vermögen der Besatzung entstehen, kann der Yachthafen selbst nicht zur Verantwortung gezogen werden, da dieser nicht dafür haftet.

21. Es wird empfohlen, Wache zu halten und die Yachten zu versichern.

22. In der Strecke von 7 m vom Kai ist es verboten, die Kraftfahrzeuge zu führen oder zu parken.

23. Ebenfalls wird empfohlen sich eigenständig um das sichere Festmachen der Yachten zu kümmern. 

 

Schlussvorschriften:

24. Auf dem Gebiet des Yachthafens ist das Parken der Fahrzeuge kostenlos. Die Parkgebühren sind in dem Preisverzeichnis für die Segelsaison mit inbegriffen. Der Parkplatz des Yachthafens ist unbewacht.

25. Es ist möglich, Werbungen auf dem Gebiet des Kais nach der Unterschreibung des Vertrages mit der Leitung des Yachthafens zu veröffentlichen.

26. Alle Werbungen, die vorher mit der Leitung nicht festgelegt wurden, sind nicht gestattet.

27. Alle Personen, die sich auf dem Gebiet des Hafens befinden, sind verpflichtet obere Regelungen zu verfolgen.

28. Die Einfahrt auf das Gebiet des Yachthafens und die Benutzung der Leistungen ist damit gleichbedeutend, dass man die Bedingungen und Regelungen, die mit dieser Ordnung umfasst sind, akzeptiert.

29. Für die entstandenen Schäden der Ausrüstung des Kais oder für die Verschmutzungen der Umgebung tragen solidarisch alle Mitglieder der Besatzung der Yacht die Verantwortung.

30. Bei der nicht Beachtung der Regelungsvorschriften und sonstige geltenden Vorschriten (Notiz des Bootsmannes) ist der Eingriff der zuständigen Dienste zulässig: Polizei, Stadtpolizei, Seeaufsicht, Hafenamt, Grenzpolizei, um den ordnungsgemäßen Zustand zurückzurufen und die Personen, die die Vorschriften ignorieren, zu belangen. Gleichzeitig verliert die Yacht, deren Besatzung die Vorschriften nicht befolgt, alle in dem Preisverzeichnis vorgesehenen Preisnachlässe.

31. Bei Sachen, die in dieser Ordnung nciht geregelt sind, gelten die gültigen Rechtsvorschriften, mit inbegriffen die internationalen Vorschriften zur Verhütung der Meeresverschmutzung "Internationles Übereinkommen Marpol 73/78", "Übereinkommen Helsinki 74", Verordnung des Direktor des Seeamtes in Gedingen Nr. 3 vom 18. Juli 2000, Hafenvorschriftn (BGB der Pomm.-Woiwodschaft Nr. 78 Pos. 474 mit späteren Änderungen) und sonstige Verordnungen, die auf Grund von Art. 48 des Gesetzes vom 21. März 1991 über die Seegebiete der Polnischen Republik und Seeverwaltung festgesetzt wurden.